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Beratung 2018-05-16T15:46:05+00:00

Organisationsberatung

Seit über 10 Jahren berate ich Unternehmen und andere Organisationen in meinen Arbeitsfeldern

– Werte-, Identitäts- und Kulturentwicklung
– Organisationen- und Institutionenethik, Innovationsethik
– Markenethik, werteorientierte Markenführung.

Die Aufgaben, mit denen mich meine Klienten betrauen, sind höchst unterschiedlich und reichen von der Leitbild- und Strategieentwicklung über Themen der Organisations-, Personal-, Team- und Markenentwicklung bis zum Mitarbeiter- und Führungskräftecoaching.

Für meine Klienten bin ich je nach Anforderung

– Gesprächspartner, Gedankenordner, Standpunkt- und Perspektivenfinder
– Ideen-, Konzept-, Methoden- und Toolentwickler
– Unterstützer bei der Kommunikationsplanung, Strategie- und Prozessentwicklung
– Event-, Meeting-, Tagungs-, Workshop-Planer und -Moderator.

Keines meiner bisherigen Projekte gleicht einem anderen. Zwar habe ich im Laufe der Jahre eine Sammlung von Methoden und Werkzeugen entwickelt, die ich immer wieder gerne einsetze, aber ich habe kein standardisiertes Angebotsportfolio. Stattdessen erarbeite ich gemeinsam mit meinen Auftraggebern individuelle Lösungen für die jeweiligen Aufgabenstellungen.

Einen Eindruck von meiner Arbeit vermitteln die Kurzbeschreibungen folgender Projekte.

Projekte (Organisationsberatung)

Projekt: Warum schätzen Menschen das Wohnen im Märkischen Viertel?

Städtische Wohnungsbaugesellschaft

Aufgaben:
Teilnehmende Beobachtung und Tiefen-Interviews als »Der Philosoph im Märkischen Viertel« mit Bewohnern der Siedlung und Mitarbeitern des Auftraggebers. Entwicklung von Empfehlungen zur Gestaltung der Bestandsmarke sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen für Service und Vermietung gemeinsam mit den Abteilungsmitarbeitern. Buchpublikation, zahlreiche Presseberichte, Radio- und Fernseh-Interviews. Etablierung eines neuen, wertschätzenden, stärken- und zukunftsorientierten Blicks auf die Großwohnsiedlung.

Projekt: Wir geben alles!

Mittelständisches Entsorungsunternehmen

Aufgaben:
Unterstützung des Bereichsleiters Interne Unternehmenskommunikation: Konkretisierung und Verankerung des Unternehmensleitbildes sowie Stärkung des Bewusstseins für die Unternehmenswerte in der Organisationskultur durch einander ergänzende Instrumente und Aktivitäten. Enge Verzahnung der Marketingkommunikation mit der internen Unternehmenskommunikation. Entwicklung der Mitarbeiter zu Markenbotschaftern.

Projekt: Mythen sinnvoll nutzen

Im Auftrag einer deutschen Entwicklungshilfeorganisation für die Nelson Mandela Foundation, Johannesburg, Südafrika

Aufgaben:
Entwicklung eines systemischen Interventionsansatzes für die HIV/AIDS-Prävention im Umgang mit aufklärungsresistenten Mythen und magisch-religiös geprägten Vorstellungs- und Normensystemen im südafrikanischen Kulturkreis. Etablierung eines Akzeptanzkorridors für stark moralisierte, z. T. tabuisierte und deshalb identitätsbedrohende Wert- und Normvorstellungen der jeweils anderen Kultur.

Projekt: Gut miteinander wohnen!

Mitelständisches Wohnungsbauunternehmen

Aufgaben:
Unterstützung der Abteilung Kommunikation und Marketing: Konzeption und Begleitung eines Projekts zur Mieterintegration im Rahmen der Bestandsmarkenetwicklung. Einrichtung des Amtes einer Integrationsbeauftragten. Konzeption/Planung der 2007 durchgeführten und bundesweit als Vorreiter angesehenen »Integrationskonferenz« in Berlin. Konzeption und Umsetzung diverser sozialintegrativer Instrumente und Einrichtungen im Bestandsgebiet. Das Projekt erreichte 2008 als Preisträger den ersten Platz im Wettbewerb des Verbandes der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU).

Projekt: Die Idee der Gemeinschaft in der Arbeit des Förderkreises

Sozialer Träger im Bereich Betreutes Wohnen, anlässlich der 50-Jahresfeier des Vereins

Aufgaben:
Tiefen-Interviews mit Betreuten, Betreuern und Kooperationspartnern des Auftraggebers anlässlich seines 50jährigen Bestehens. Buchpublikation, Reflexion und Diskussion der Ergebnisse im Management-Kreis und mit Mitarbeitern. Dabei: Thematisierung und Moderation/Lösung von unterschwelligen Identitäts- und Kulturkonflikten. Vorbereitung für eine zukunftsorientierte Ausrichtung des Leistungsportfolios.

Projekt: Relaunch Mitarbeiterbefragung

Mittelständisches Unternehmen

Aufgaben:
Neukonzeption und Relaunch des im Unternehmen bislang nicht optimal etablierten Instruments der Mitarbeiterbefragung. Realisierung eines schlanken, technisch eleganten und inhaltlich/thematisch modifizierbaren Erhebungsbogens inklusive Auswertungssystems. Stärkung des Verständnisses der Mitarbeiterbefragung bei den mittleren Führungskräften als Instrument der vertikalen Kommunikation, Mitarbeiterführung und -orientierung sowie -sensibilisierung für kulturrelevante Themen.

Projekt: Klausurtagung Vision und Strategie Vertrieb

Mittelständisches Unternehmen

Aufgaben:
Unterstützung des Abteilungsleiters in der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Klausurtagung zur Aktualisierung und Konkretisierung der Abteilungsvision und -strategie. Tagungsmoderation. Zusätzliche Anforderungen: Coaching des Abteilungsleiters in der Neufokussierung seiner Führungsrolle gegenüber der stark gewachsenen Anzahl der Mitarbeiter. Vermittlung eines stärkeren Bewusstseins für die Unterehmenswerte sowie deren Realisierung in der Leistungskultur der Abteilung. Moderation von organisationsveränderungsbedingten Unsicherheiten und Spannungen in der Mitarbeiterschaft durch Ziel-, Qualitäts- und Leistungsorientierung. Entwicklung und Einführung einer mitarbeitergetragenen Methodik zur Planung, Kontrolle und kontinuierlichen Verbesserung der Leistungsprozesse in der Abteilung.

Projekt: Einführung Gruppenleiter

Mittelständisches Unternhemen

Aufgaben:
Unterstützung des Abteilungsleiters Logistik in der Einführung von Gruppenleitern als fachlichen Vorgesetzten von Kraftfahrern im Logistik-Bereich des Unternehmens. Besondere Anforderungen: Entwicklung des Rollenverständnisses bei Gruppenleitern gegenüber Kraftfahrern und hierarchisch vorgesetzten Einsatzleitern. Moderation von Misstrauen und Abwehrreaktionen bei Einsatzleitern durch deren Integration in den Planungs- und Einführungsprozess sowie Entwicklung von Instumenten für eine kooperative Führungspraxis.

Projekt: Prozess-Kompetenz für alle!

Mittelständisches Dienstleistungsunternehmen

Aufgaben:
Angesichts einer geplanten Umstrukturierung und stärkeren Prozessorientierung der Unternehmensorganisation: Entwicklung eines Prozessverständnisses bei Mitarbeitern ca. 1,5 Jahre vor der Umstrukturierung auf Abteilungsebene. Entwicklung der Fähigkeit bei Mitarbeitern, gemeinsam mit Kollegen Prozesse und persönliche Prozesskomponenten zu identifizieren und gemeinsam zu analysieren, Prozessdefekte und Optimierungspotenziale zu erkennen sowie Prozessoptimierungen im Team zu entwickeln. Verankerung der Prozesskompetenz in der Kooperationskultur der Abteilungen durch regelmäßige gemeinsame Prozessanalyse und -optimierung. Aufgrund der erlangten Kompetenz konnten die Mitarbeiter die Notwendigkeit der Umstrukturierung verstehen und wurden zu aktiven Mitgestaltern der Reorganisation.

Projekt: Einführung Kooperationsgespräche – »Endlich wieder zusammen arbeiten!«

Mittelgroßes Dienstleistungsunternehmen

Aufgaben:
Einführung der »Kooperationsgespräche« als moderiertes Workshop-Format, das es Mitarbeitern bzw. Mitarbeitergruppen in Konfliktsituation mit verhärteten Fronten ermöglicht, den Kleinkrieg auf der Beziehungsebene zu beenden, wieder miteinander zu reden, auf die Sachebene zurückzufinden, gemeinsam konkrete Lösungen für bestehende Kooperationsprobleme zu erarbeiten und umzusetzen, und auf diese Weise wieder konstruktiv und produktiv miteinander zu arbeiten. Entwicklung, Einführung und Verbesserung des Instruments mit Mitarbeitern und den Führungskräften von zwei Abteilungen des Unternehmens mit zahlreichen »kritischen« Schnittstellen in den abteilungsübergreifenden Prozessen. Dabei: Etablierung eines Instuments zur mitarbeitergetragenen, kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsprozesse in den Abteilungen.

Projekt: Ziele-Workshop Logistik

Mittelgroßes Entsorgungsunternehmen

Aufgaben:
In Unterstützung des neuen Geschäftsführers: Konzeption, Vorbereitung und Moderation eines Workshops zur Sondierung der Abteilungssituation, des Status quo laufender Projekte sowie zur Definition von Abteilungszielen für die kommenden 18 Monate nach einem Wechsel der Abteilungsführung. Intensive Vorbereitung des Mitarbeiter-Inputs zum Workshop im Vorfeld. Konkretisierung der neu definierten Ziele in Aufgabenpaketen für die nächsten sechs Monate im Workshop. Anschließender Review-Workshop zur Evaluation der Umsetzung, Korrektur von Zielen und Identifikation neuer Handlungsfelder.

Projekt: Unser Selbstverständnis als Stellvertretende Stationsleitung

Drei Krankenhäuser im Raum Köln

Aufgaben:
Unterstützung der Pflegedienstleitungen in der Führungskräfteentwicklung. Planung und Durchführung von Workshopreihen zur Erarbeitung eines gemeinsamen Selbstverständnisses sowie Aufgaben- und Verantwortungsbewusstseins der frisch eingeführten Hierarchie-Ebene. Stärkung der Rollenklarheit und Führungskompetenz durch Einübung führungsrelevanter Reflexions-, Entscheidungs- und Kommunikationsinstrumente.

Methoden/Instrumente (Eigenentwicklungen)

Im Rahmen meiner Beratungsprojekte setze ich je nach Anforderung und Kundenwunsch bekannten Standardtools/-methoden der normalen Beratungspraxis ein. Davon unabhängig habe ich in den vergangenen 15 Jahren eine Reihe spezieller Methoden/Instrumente für die von mir fokussierten Arbeitsfelder entwickelt. In neuen Projekte greife ich – wenn sinnvoll – immer wieder gerne auf diese zurück. Oft kommt es dabei zu Detail-Anpassungen oder größeren Modifikationen. Nicht selten machen die spezifischen Anforderungen der Kundensituation auch ein Neudesign von Instrumenten notwendig, in die lediglich Methoden-Komponenten der bereits von mir entwickelten Instrumente eingehen. So sind die folgenden neun Kern-Instrumente entstanden, die – teils unter anderem Namen – in bislang über 25 kundenspezifischen Modifikationen zum Einsatz gekommen sind.

Ethisch orientierende und Werte-orientierende Instrumente

Das »Werte-Labor« ist ein Workshop-basiertes Instrument, mit dessen Hilfe Gegenstände und Vorhaben unterschiedlichster Art (Produkte, Dienstleistungen, Innovationen, Arbeitsprozesse etc.) aus den Interessen- und Werte-Perspektiven relevanter Stakeholder-Gruppen analysiert, beurteilt und optimiert werden können. Es eignet sich vor allem für die Arbeit in Teams. Ein Werte-Labor dauert je nach Komplexität der Fragestellung 2x 0,5 bis 3x 1 Tage und liefert neben einer Werte-Blaupause des untersuchten Gegenstandes/Vorhabens ca. 10 bis 20 Verbesserungsideen, die dessen Werteintegrität und Akzeptanz bei den Stakeholdern steigern sowie Risiken und unbeabsichtigte negative Nebenwirkungen minimieren.

Das »Ethik-Labor« ist eine Spielart dieses Instruments. Es arbeitet nicht mit Stakeholder-spezifischen Werte-Sets, sondern mit allgemeinen ethischen Werten und Zielen. Zusätzlich können themen-, bereichs- und branchenspezifische ethische Kriteriensets mitberücksichtigt werden.

Die im Ethik-Labor zum Einsatz kommende Methodik lässt sich nicht nur in Gruppensituationen verwenden, sondern – in modifizierter Form – als »Ethik-Kompass« auch für die individuelle Praxis nutzen.

Während der »Ethik-Kompass« die Bewertung und Optimierung diverser Gegenstände nach genuin ethischen Kriterien anleitet, wird im »Werte-Kompass« ein Set von auch nicht-ethischen Werten berücksichtigt, z.B. die definierten „Werte“ eines Unternehmens. Der »Werte-Kompass« kann deshalb im professionellen Kontext als Führungsinstrument, insbesondere als Instrument der Selbst- und Mitarbeiterführung verwendet werden.

Das »Innovation Lab« ist eine Modifikation des Werte-Labors, das speziell für Innovationen (Veränderungen, Verbesserungen) von Prozessen, Strukturen, Produkten, Dienstleistungen, etc. einsetzbar ist. Eine Ergänzung der allgemeinen und bereichs-/branchenspezifischen ethischen Kriterien ermöglicht umfassende Optimierungen inklusive Risiko-Abschätzung und -Minimierungen der Innovation sowie eine allgemeine und Stakeholder-spezifische Akzeptanzerhöhung.

Führungsinstrumente

Im Rahmen der organisationalen Führungskräfteentwicklung empfiehlt sich die Ergänzung des Werte-Kompasses durch Prinzipien des Führungshandwerks (z.B. Führungsaufgaben, Führungsgrundsätze etc.). Auf diese Weise entsteht ein »Führungskompass«. Als praktisches Standardtool für den Arbeitsalltag dient er der Führungskraft beim umfassenden Wahrnehmen und Verstehen von Führungssituationen und beim Verbessern und Planen des eigenen Führungshandelns. Bei organisationsweiter Einübung unterstützt der Führungskompass eine gemeinsame Führungskultur im Unternehmen.

Die »Führungswerkstatt« ist ein auf dem Führungskompass basierendes Workshop-Format. Die teilnehmenden Führungskräfte diskutieren konkrete Führungssituationen aus ihrem persönlichen Führungsalltag und unterstützen einander in der Findung von Lösungswegen für das Meistern der jeweiligen Führungssituation (kollegiale Beratung und Erfahrungsaustausch).

Markenführungsinstrumente

Das »Marken-Labor« ist eine Workshop-basierte Methodik, in der markenrelevante Gegenstände (Produkte, Leistungen, Marken-Aktivitäten, -Repräsentationen und -Kommunikationen etc.) auf ihre Angemessenheit/Passung zur Marke analysiert, bewertet und optimiert werden. Als Prinzipien-Set dienen die zentralen Bestimmungen der Marke (Markenattribute, Markenwerte, etc.), wie sie in konventionellen Markenstrategie-Modellen entwickelt werden.

Für die ethisch orientierte Markenführung können im »Marken-Ethik-Labor« neben den konventionellen Markenbestimmungen zusätzlich allgemeine ethische Werte und Ziele sowie – je nach Bedarf – bereichs-, themen- und branchenspezifische ethische Kriteriensets als Prinzipien berücksichtigt werden.

Instrumente zur Lösung von leistungsbezogenen Team-Dissensen und -Konflikten

Aufgrund seiner auf Interessen und Werte fokussierenden, Stakeholder-differenzierten Analyse von Problemsituationen lässt sich das »Werte-Labor« (s.o.) mit wenigen Anpassungen als Workshop-basierte Dissens- und Konfliktlösungsmethode verwenden. Im Workshop entsteht eine von den Teilnehmern gemeinsam erarbeitete Lösung inklusive To do-Liste für die stets hoch motivierte Umsetzung.

Die »Team-Werkstatt« ist ein auf der »Führungswerkstatt« basierendes Workshop-Format zur Lösung von Dissensen und Konflikten in Führungskräfte-Teams. Der leitenden Führungskraft kann es auch in scheinbar verfahrenen Situationen innerhalb des Führungskräfte-Teams gelingen, ein gemeinsames Problemverständnis und ein Commitment zu einer gemeinsam erarbeiteten Lösung zu erzielen.

Coaching/Individuelle Beratung